18. März 2026
Der R42 Games Accelerator (GAC) startet in seine fünfte Runde – und setzt mit der Klasse 2026 erstmals auf ein neues Auftaktformat: den Transition Day. Am 18. März 2026 wurden die zehn neuen Start-ups im R42 Games Hub Leipzig begrüßt. Gleichzeitig verabschiedete das Programm die Teilnehmenden des Jahrgangs 2025 offiziell und nahm sie in das GAC-Alumni-Netzwerk auf. Ziel des Transition Day war es, die Start-up-Klassen von 2025 und 2026 direkt miteinander ins Gespräch zu bringen und für die neuen Teilnehmenden eine erste Gelegenheit zum Netzwerken zu schaffen. Gleichzeitig stärkt das neue Format gezielt den Austausch zwischen erfahrenen Alumni und neuen Teams und fördert so den Wissenstransfer innerhalb des Programms.
Seit der ersten Start-up-Klasse des R42 Games Accelerator im Jahr 2022 nahmen mehr als 50 Start-ups am Akzeleratoren-Programm teil. Infolgedessen entstanden mehr als 100 neue Arbeitsplätze, fünf Unternehmen siedelten in den vergangenen Jahren gezielt nach Sachsen um. Dadurch trägt der R42 Games Accelerator bedeutend zur Stärkung des Games-Standortes Sachsen bei.
Gründer:innen gezielt unterstützen mit Wissen von Expert:innen
Der R42 Games Accelerator unterstützt Gründer:innen aus der Games- und Medienbranche dabei, aus einer Spielidee ein nachhaltiges Studio aufzubauen. Viele der teilnehmenden Teams entwickeln spannende Prototypen und kreative Projekte – der Schritt vom Spielprojekt zum eigenen Unternehmen ist jedoch oft herausfordernd. Genau hier setzt der R42 Games Accelerator an.
Über mehrere Monate hinweg arbeiten die teilnehmenden Teams gemeinsam mit Coaches, Branchenexpert:innen und anderen Start-ups an den zentralen Fragen ihres Studios: Geschäftsmodell, Produktion, Publishing, Finanzierung und Wachstum.

Große Freude am Transition Day als die Start-up-Klassen von 2025 und 2026 sich kennenlernten. Foto: GECKO.ONE
Ein besonderer Bestandteil des Programms ist dabei der gemeinsame Arbeitsort: Die teilnehmenden Teams sind im R42 Games Hub in Leipzig vor Ort und arbeiten Tür an Tür mit anderen Gründer:innen, Mentor:innen und Partner:innen aus der Games- und Medienbranche.
So entsteht ein wachsendes Netzwerk aus Branchenpartner:innen, Coaches und der Games-Community, mit dem sich die Start-ups aktiv verbinden.
Der R42 Games Accelerator verbindet dabei gezielt Arbeitsraum, Netzwerk und strukturierte Programminhalte an einem zentralen Ort und schafft so ein Umfeld, in dem sich die Teams sowohl fachlich als auch unternehmerisch weiterentwickeln können.
Start-ups der Games- und Medienbranche nachhaltig am Markt platzieren
Im Zentrum des Programms stehen die Deep Dive Days – intensive Arbeitsphasen, in denen die Teams gemeinsam mit Coaches und Branchenexpert:innen an zentralen Themen rund um ihr Studio arbeiten. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, individuelles Coaching, Networking-Events und Auftritte auf Branchenveranstaltungen.
„Unser Ziel ist es, die Teams Schritt für Schritt auf die nächsten Meilensteine ihres Unternehmertums vorzubereiten, sodass sie sich nachhaltig am Markt positionieren und etablieren können“, erläutert Marleen Wagner, Head of R42 Games Accelerator.
Dass dies gelingen kann, zeigte am Abend das Veranstaltungsformat „Behind the Games“: Die GAC-Alumni und erfolgreichen Unternehmer:innen René Habermann (Bippinbits) sowie Franziska Weser (Heartucate) gaben persönliche Einblicke in die Entwicklung ihrer Spiele. Sie berichteten offen von Erfolgen ebenso wie von Herausforderungen auf dem Weg von der Idee bis zum Release – und machten damit die Entwicklungspfade im Accelerator greifbar.
Diese Start-ups nehmen 2026 am R42 Games Accelerator teil:
- Cosmic Stag Games
- Dreambound Studio
- LEVEL BLUE
- Clueless Rabbit
- Tilty-Board
- Paulindrome
- Stolen Cow Games
- Invocatus
- Hoy & Wagner / erotivity
- Whispergrove Interactive
Weitere Informationen zum R42 Games Accelerator sowie zur nächsten Bewerbungsrunde finden Sie hier. Bewerbungen für kommende Programmrunden sind fortlaufend möglich.