16. Oktober 2026
Der Bewerbungsschluss rückt näher: Noch bis zum 31. Oktober 2026 können sich Game-Start-ups für die Start-up-Klasse 2027 des R42 Games Accelerators in Leipzig bewerben. Das neunmonatige Programm unterstützt innovative Unternehmen mit Workshops namhafter Brancheninsider – in diesem Jahr konnte unter anderen Maylin Marx (Gamestar) als Mentorin gewonnen werden –, strategischer Beratung, Vernetzung mit Publishern und Investor:innen, Messepräsenzen, bspw. bei der Caggtus und der gamescom, und Zugang zur Infrastruktur des R42 Games Hub.

Kim Steffen, Coach im R42 Games Accelerator, hält einen Workshop bei den ersten Deep Dive Days der Start-up-Klasse 2026 beim R42 Games Accelerator. Foto: GECKO.1
Bewerben können sich Gründerteams und Soloentwickler:innen mit bereits bestehender Selbstständigkeit. Neben klassischen Games-Projekten sind auch Vorhaben aus den Bereichen Serious Games und Gamification willkommen. „Wir freuen uns auf alles, von Edutainment bis Entertainment, aber auch vom Videospiel bis zur Gamification-Anwendung für Industrieunternehmen“, sagt Barbara Weißenburger, Coach im R42 Games Accelerator, und betont damit, dass Gaming hier sehr breit gefasst wird.
Individuelle Förderung und Coachings
Während des Programms werden die Teilnehmenden bei der Weiterentwicklung ihres Projekts und den nächsten unternehmerischen Schritten von Expert:innen aus der Games- und Medienbranche begleitet. Die Inhalte des Programms werden auf den Bedarf der Start-ups abgestimmt und reichen von Gründung und Steuern über Fördermittel bis zu Game Design, Production und Pitching. Die Workshops behandeln außerdem Themen wie Marketing und Community Management. Ein persönlicher Coach unterstützt die Teams während der gesamten Programmlaufzeit bei ihren individuellen Zielen, Meilensteinen und Herausforderungen.

Rechtsanwalt Dr. Stefan Zenker, rwzh Rechtsanwälte, erläutert Teilnehmenden des R42 Games Accelerators 2026, was sie rund um ihr Unternehmen und ihr Produkt beachten müssen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Foto: GECKO.1
Arbeiten im R42 Games Hub und profitieren vom Alumni-Netzwerk
Die Teilnehmenden können auch die Räumlichkeiten und die Ausstattung des R42 Games Hub nutzen – darunter die Gaming Area für Playtestings, den Studio-Bereich zur Contenterstellung, die Event Arena und die Arbeitsplätze im hauseigenen Co-Working-Space. Über das Programm hinaus bietet das Alumni-Netzwerk die Gelegenheit, Kontakte und den Austausch mit anderen Gründer:innen, dem R42-Team und dem Partnernetzwerk zu pflegen.
Bewerbungsunterlagen und -ablauf
Für die Bewerbung werden das ausgefüllte Formular, ein aktuelles Pitch-Deck, ein kurzes Vorstellungsvideo des Teams und eine Liquiditätsplanung für das kommende Jahr benötigt. Die Bewerbung für den R42 Games Accelerator ist hier online möglich.
Eine Jury entscheidet über die Aufnahme in den R42 Games Accelerator. Bewertet werden unter anderem Innovationsgehalt, Teamkonstellation, Marktchancen und wie gut die Teams zum R42 Games Accelerator passen.
Die Teilnahme ist für die ausgewählten Start-ups kostenfrei und wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig kofinanziert. Für Gründungen mit Sitz in Sachsen besteht zudem die Möglichkeit auf eine Anlauffinanzierung in Höhe von 30.000 Euro durch den Freistaat Sachsen.
Weitere Infos zum R42 Games Accelerator
Weitere Informationen zum Programm, zum Bewerbungsprozess sowie zu Coaches und Mentor:innen finden sich auf der Website des R42 Games Accelerators.
Gründer:innen und Interessierte, die Fragen zum Programm oder der Bewerbung haben, können sich vertrauensvoll an Robert Boehm vom R42 Games Accelerator wenden unter robert@gecko-two.de.
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Foto mit Kim Steffen, Foto mit Dr. Stefan Zenker