28. Mai 2026
Vom 20. bis 22. Mai fanden im R42 die zweiten Deep Dive Days unserer Games Accelerator Klasse 2026 statt. Unter dem Leitmotiv „Neckbreakers & How to Survive Them“ standen dabei die Herausforderungen und Risiken im Fokus, mit denen junge Studios in der Gamesbranche konfrontiert werden können. In Workshops und Sessions ging es um typische Fehler beim Studioaufbau, strukturelle Grundlagen für nachhaltiges Wachstum sowie Strategien, mit denen sich Start-ups frühzeitig gegen potenzielle Risiken absichern können. Themen wie Teamkultur, kreative Führung und langfristige Studioentwicklung bildeten dabei den Rahmen für drei intensive Tage voller Austausch und praxisnaher Einblicke.
Die Deep Dive Days sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil unseres R42 Games Accelerators. Statt trockener Theorie geht es dabei vor allem um ehrliche Erfahrungen aus der Branche, direkten Austausch und Themen, die im Alltag von Indie-Studios wirklich relevant sind.
Tag 1: Team n’ Culture
Der erste Tag stand unter dem Thema Teamkultur und Creative Leadership. Gemeinsam mit Elvira Kusliy (Herz & Beck) ging es um Zusammenarbeit in kreativen Teams, Kommunikation und die Frage, wie man als Studio langfristig gesund wachsen kann.
Gerade in kleinen Teams verschwimmen Rollen oft schnell. Umso wichtiger wird eine funktionierende Kultur innerhalb des Studios und genau darüber wurde offen gesprochen.

Auftakt der Deep Dive Days #2: Kim Steffen stellt die Agenda für die kommenden Tage vor.

Gemeinsame Gruppenarbeit und Austausch mit Elvira Kusliy zum Thema Teamkultur und Creative Leadership.
Tag 2: Start-up Pitfalls
Am zweiten Tag wurde es konkret. Unter dem Motto Start-up Pitfalls sprachen Stefan Zenker, rwzh Rechtsanwälte (Experte für Gaming & Recht) und Johannes Roth, Gründer von Mimimi Games, über Herausforderungen innerhalb der Gamesbranche, typische Fehler beim Aufbau eines Studios und Themen rund um Medienrecht und Intellectual Property .
Von Scope-Problemen über wirtschaftlichen Druck bis hin zu Entscheidungen, die über Erfolg oder Scheitern eines Projekts entscheiden können, ging es um die Realität hinter der Entwicklung von Games und darum, wie man sich zwischen Kreativität und Business bewegt, ohne das eigene Projekt aus den Augen zu verlieren

Stefan Zenker spricht über Legal, IP und typische Herausforderungen innerhalb der Gamesbranche.

Johannes Roth startet seine Session zu Start-up Pitfalls und den Realitäten hinter dem Studioaufbau.
Tag 3: Strategic Foundations
Zum Abschluss der DDD#2 ging es um strategische Grundlagen. Kim Steffen gab Einblicke in Projektmanagement und Arbeitsstrukturen innerhalb von Teams, während Julien Schillinger, CEO von Pandabee, über Marktanalyse, Zielgruppen und Positionierung sprach.
Denn gute Ideen alleine reichen selten aus. Wer ein Spiel entwickelt, muss auch verstehen, für wen es gemacht ist und wie man sich langfristig im Markt positioniert.
Ausblick: Deep Dive Days #3 im Juli
Nach den Themen Teamkultur, Studioaufbau und Strategie geht es bei den nächsten Deep Dive Days im Juli um Marketing. Dabei dreht sich alles um Sichtbarkeit, Community-Aufbau, Kommunikation und die Frage, wie Games überhaupt die richtigen Spieler:innen erreichen.
Die Accelerator Klasse 2026
Auch in diesem Jahr bringt der R42 Games Accelerator wieder spannende Start-ups und kreative Teams aus der Gamesbranche zusammen. Wer einen genaueren Blick auf die diesjährige Klasse werfen möchte, findet auf unserer Übersichtsseite alle teilnehmenden Studios und Projekte der Accelerator Klasse 2026.